Das Selbst, Ständig und ich…

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Vor genau 3 Jahren habe ich mein Studium an der TH Nürnberg abgeschlossen und bin dann im Laufe des Jahres einfach so in die Selbstständigkeit „gerutscht“ – seit 2013 fotografiere ich also nicht mehr so nebenbei, sondern hauptberuflich.
Viele sagten mir zu dieser Zeit Sätze wie „wow, das finde ich toll, dass du dich das traust“ oder „Mensch, du bist mutig!“ – und schwups, schon waren meine Zweifel ganz groß: ohje, war das eine gute Idee? Kann ich das stemmen? Schaffe ich das alles? Und finanziell – was ist, wenn keiner kommt und ich meine ganzen Kosten nicht tragen kann? Was ist, wenn meine Arbeit nicht gut ankommt oder ich einfach nicht gut genug bin?

… Mit diesen Gedanken im Hinterkopf habe ich dann einfach losgelegt – viele wollen immer wissen: wie? Darauf habe ich keine andere Antwort außer: ich hatte (und habe) immer ganz viel Unterstützung von Familie und Freunden – egal ob, handwerklich, technisch oder seelisch. Ich bin die ganze Zeit über einfach ich selbst geblieben, habe hart dafür gearbeitet und bin reingewachsen in das, was ich nun tue. Und ich mach es mit Herz und Leidenschaft. Ich gehe ganz viel nach Gefühl. Dass technisch nicht immer alles 100% perfekt ist, wie „man es eben machen sollte“, das streite ich nicht ab. Aber darum geht es mir auch überhaupt nicht. Ich will keine perfekten Bilder –  die Bilder müssen echt, natürlich und lebendig sein. Und was noch wichtiger ist: sie müssen zu dem Menschen, der sich auf dem Bild befindet, passen und nicht einfach nach Schema F abgewickelt werden.

Nun aber mal ganz kurz vom „Menschen auf dem Bild“ zum „Menschen hinter der Kamera“.
Viele von euch fragen mich immer nach persönlichen Dingen, deswegen möchte ich euch heute 10 Dinge über mich verraten, damit ihr einen kleinen Einblick bekommt, wer die Person hinter der Kamera so ist:

  1. Ich LIEBE Cinnamon Rolls (amerikanische Zimtschnecken)! Die sind einfach so lecker und ich kann sie sogar selbst backen 🙂 Gleich danach kommen auf meiner Lieblingsgebäckliste: Donuts, Brownies, Cakepops, Cupcakes und vieles mehr <3 Ich kriege einfach nicht genug von „Gebackenem“ und freue mich immer, wenn ich bei Hochzeiten die Torten probieren darf. Ganz besonders lecker schmecken die Hochzeitstorten von Janes Cake Tragedy (in dem Link seht ihr unsre Hochzeitstorte).
  2. Lange Telefongespräche mag ich überhaupt nicht. Lieber treffe ich mich mit jemandem zum Kaffee, als eine Stunde am Telefon zu quatschen, das find ich viel schöner. Früher konnte ich stundenlang mit Leuten am Telefon sein und mich bequatschen lassen, aber das geht überhaupt nicht mehr, da krieg ich die Krise. Da komm ich lieber fix vorbei, quatschen, Kaffee und man hat sich auch gleich noch gesehen.
  3. Ich könnte mir jeden Abend den Sonnenuntergang anschauen, wenn ich Zeit hätte und wenn es einen gibt. Ich liebe es. Aber nicht weil es romantisch ist, sondern weil ich es einfach schön finde. Die Farben, das Licht, die Stimmung…
  4. Ich kaufe echt gerne Pflanzen für zuhause, aber mein Mann muss sich dann gezwungenermaßen um die Pflege kümmern, da ich überhaupt kein Händchen dafür habe. Ich finde es total schön, viele verschiedene Pflanzen oder Blumen zu haben. Das macht die Wohnung einfach ein bisschen lebendiger. Ich hab zwar schon Pflanz- & Schuhkauf-Verbot, aber das hält mich nicht auf 😀
  5. Achso Schuhe… ja, hab ich auch einige 😀 Und ich weiß zwar nicht wie, aber sie vermehren sich – von ganz alleine natürlich! Am liebsten trag ich Boots oder Ballerinas. High Heels trag ich eher selten und dann muss der Anlass schon echt passen. Aber ich hab es lieber bequem und unkompliziert, da ich gerne flexibel bleiben möchte.
  6. Ich liebe den Frühling & Sommer! Und dann bitte nur über 21 Grad und ohne Wind. Ich finde es einfach schön, wenn es warm ist und man ohne Jacke das Haus verlassen kann und sich keine Sorgen machen muss, dass man frieren könnte. Das gibt mir das Gefühl von Freiheit.
  7. Ich kann total unleidlich werden, wenn ich Hunger habe. Allerdings immer nur gegenüber von meinem Mann – jemand anderen lasse ich das nicht mitkriegen. Und er weiß ganz genau, was zu tun ist, damit die Laune schnell wieder besser wird. „Gib dem Affen sein Zucker“ 😀 Ich vergesse nämlich manchmal vor lauter Arbeit regelmäßig zu essen und da kommt es natürlich vor, dass ich abends hungrig heimkomme. Der arme Kerl … aber er nimmt es gelassen, weil er weiß, dass er selbst gar nicht gemeint ist.
  8. Ich bin ein USA-Fan und ich könnte jetzt schon wieder direkt hinfliegen. Wir waren auch für unsre Flitterwochen dort (jajaja ich habe schon gehört, dass viele die Bilder anschauen möchten – ich werde auch einen Blogpost schreiben, wenn ich Zeit habe) und ich habe meinen Mann mit diesem „Fieber“ angesteckt, so dass er jetzt auch ständig nach Flugangeboten schaut. Im Allgemeinen sind wir wirklich gerne, aber leider zu wenig auf Reisen. Hoffentlich klappt es dieses Jahr wieder.
  9. Jeden Morgen beim Aufstehen werden wir von unsren zwei Katzen so herzlich und liebevoll empfangen, als ob man sich tagelang nicht gesehen hätte – ich liebe und genieße es!
  10. Ich brauche beim Essen immer ein bisschen mehr Salz als andere. Allerdings hasse ich Salz auf Brezeln – egal ob fein oder grob, es geht einfach gar nicht. 😀 Brezeln sind ohne Salz besser, dann lieber mit irgendwas drauf (z.B. finde ich die großen Schützenfest-Brezeln einfach total lecker).

 

So, nun habt ihr einen kleinen Einblick, wer ich eigentlich außerhalb meiner Fotografie bin:-)

 

 

Fotografie: von meinem Mann Ron Knaub
Santa Monica Pier/ Kalifornien
Oktober 2015

 

 

 

 

 

  • Meli

    Oh wie schön du das geschrieben hast! Genau so hab ich dich kennengelernt, und darüber bin ich wirklich sauglücklich ReplyCancel

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